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RoboCup: Surrend durchs Labyrinth

VÖHRINGEN

Ein schwarzer Streifen zieht sich als Pfad durch ein virtuelles Labyrinth. Wagemutige Teilnehmer folgen ihm auf surrenden Rädern – möglichst ohne hängenzubleiben, durchzudrehen oder eben den Streifen, der als roter Faden dient, zu verlieren. „Rescue Line“ nennt sich diese Herausforderung für von Schülern geschaffene autonome Roboter, die am Wochenende in Vöhringen gegeneinander angetreten sind: im RoboCupJunior, einem regionalen Wettbewerb in Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft.

 

Wenige Meter entfernt spielten Teams aus ganz Süddeutschland mit selbst konstruierten Robotern auf einem Miniaturfeld gegeneinander Fußball. Die Disziplin „Soccer“ ist inzwischen auf Roboter-Wettkämpfen ähnlich beliebt wie „Rescue“.

 

Auf der Bühne des Wolfgang-Eychmüller-Hauses wurde die dritte Disziplin bewertet. „On Stage“ müssen die Teammitglieder nicht nur ihr Talent in den Bereichen Konstruktion und Programmieren unter Beweis stellen, sondern auch Kreativität und ein schlüssiges Konzept zeigen. Die Schüler stellen ihre Roboter vor und sie müssen auch miteinander agieren. „Sensoren, die Programmierung und der Ablauf müssen gut aufeinander abgestimmt sein“, sagte ein Betreuer. Denn Technik wird immer stärker bewertet als Aussehen und Kreativität.

 

Rund 375 Kinder und Jugendliche in 120 Teams nahmen am RoboCupJunior teil. Die Tüftler gehen ganz unterschiedliche Wege: Programmiersprache und Konstruktion der Roboter sind frei wählbar. Durch die Teilnahme lernen die Roboterbauer technisches Knowhow und Teamwork. Dafür sei der gleiche Wissensstand bei allen wichtig, weiß der 14-jährige Florian: „Jeder im Team hat eine konkrete Aufgabe.“ Und während die einen auf dem Spielfeld antreten, können die anderen auf Testfeldern Änderungen vornehmen.

 

Der Eingangsbereich des Kulturzentrums wurde am Wochenende kurzerhand zu einer großen Werkstatt: Tisch an Tisch standen Notebooks, Lötkolben und Einzelteile. Weil auch die Technik immer anspruchsvoller wird, ist eine gute Vorbereitung oft der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage. Dutzende Sensoren für Abstand, Licht und Wärmeabstrahlung sowie Greifarme und Kameras müssen perfekt harmonieren. Bei „Rescue“ beispielsweise müssen die kleinen Roboter Hindernisse umfahren und dann wieder in die Spur finden oder kleine Bälle selbständig in einen gesonderten Bereich transportieren. Ansonsten droht Punktabzug: „Und viele Teams scheitern an den komplexen Aufgaben“, sagte Schiedsrichterin Bella Proneth.

 

Das Vöhringer Turnier ist bundesweit eins der größten. Viele Teams nehmen eine weite Anreise in Kauf, manche Anmeldungen können nicht berücksichtigt werden: Für mehr als 400 Teilnehmer ist in der Halle einfach kein Platz. Der Sendener Verein „Robotics Competence Center Illertal“ (RoCCI) organisiert das Turnier „Wir stellen Schiedsrichter und Betreuer“, sagt Vorsitzender Tobias Gold. Dessen Soccer Team ist übrigens aktuell Weltmeister im Roboter-Fußball.

 

Quelle: Südwest Presse, 19.02.2017

 

Der RoboCupJunior Vöhringen 2016 fand am 20. und 21. Februar 2016 im Kulturzentrum Vöhringen statt.

 

Mit dem selbst gebauten Roboter zum Sieg

Rund 400 Schüler treten in Vöhringen mit ihren Maschinen gegeneinander an

Roboter die tanzen, Fußball spielen oder einen Hindernis-Parcours überwinden: Auch beim diesjährigen RoboCup Junior im Wolfgang-Eychmüller-Haus in Vöhringen war für die Besucher wieder viel geboten. Über 400 Teilnehmer aus 41 Schulen im südlichen Raum traten bei der bereits zehnten Auflage des Wettbewerbs mit ihren selbst gebauten Robotern gegeneinander an. Laut Organisationskomitee könne man damit an die Erfolge der Vorjahre nahtlos anknüpfen. 

Zahlreiche Teams nehmen bereits seit vielen Jahren an diesem Wettkampf teil. Angetreten sind sie auch heuer wieder unter anderem in den drei Disziplinen „Soccer“, „Rescue“ und „Dance“. Neben Roboter-Fußball und Robotern, die versuchten, möglichst schnell einen Hindernis-Parcours zu überwinden, begeisterten vor allem die Roboter-Tanz-Vorführungen die vielen Zuschauer. 

Für die Teilnehmer geht es dabei jedoch nicht nur darum, Edelmetall abzuräumen. Neben Pokalen und Medaillen wurde um die heiß begehrten Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft in Magdeburg gespielt. Dort werden die erfolgreichen Roboter-Experten gegen die besten Teams aus ganz Deutschland antreten.
Ab Samstagvormittag ging es für die Schüler in Vöhringen deshalb so richtig zur Sache: Es wurde an den Robotern geschraubt, getüftelt und korrigiert, am Laptop eifrig geübt. Bei den Finalkämpfen am Sonntag waren dann nur noch jene Teams im Rennen, die sich zuvor qualifiziert hatten. Die Besten qualifizieren sich für Weltmeisterschaft in Leipzig.

Für die DM qualifizieren konnten sich letztlich 44 Teams. Mit dabei auch Mannschaften aus der Region: Vier Teams des Robotics Competence Center Illertal – kurz RoCCI -, drei Teams des Lessing Gymnasiums Neu-Ulm und zwei Teams vom Kolleg der Schulbrüder Illertissen fahren vom 29. April bis zum 1. Mai nach Magdeburg. Dort können sich die Bestplatzierten zusätzlich für eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Leipzig qualifizieren. (az)

 

Quelle: Neu-Ulmer Zeitung, 23.02.2016

 

Kickende Roboter treten in Vöhringen gegeneinander an

 

VÖHRINGEN: Vermisste aufspüren, kreative Tanzeinlagen vorführen und Tore schießen: Beim Robo-Cup in Vöhringen zeigten selbstgebaute Roboter, was sie drauf haben. Königsdisziplin ist der Kick Zwei-gegen-Zwei.

 

Das Team RazZzeR des Ausrichtervereins RoCCI, das als Favorit in den „Soccer“-Wettkampf gestartet war, sorgte bereits beim Eröffnungsspiel für Aufregung: Deren Roboter hatte so viel Kraft, dass er eines der Tore aus der Verankerung riss. Kurzerhand hat der Veranstalter daraufhin auch alle anderen Spielfelder verstärkt. Im Vöhringer Kulturzentrum ist es am vergangenen Wochenende beim RoboCupJunior 2015 also ganz schön zur Sache gegangen. Mehr als 330 Jung-Robotiker traten dort mit ihren selbstgebauten Robotern in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Der Sendener Robotikverein RoCCI veranstaltet das Turnier seit 2006.

 

„Es geht darum, dass man sich hier für die deutsche Meisterschaft in Magdeburg qualifiziert“, erklärt Johannes Klotz, der zum Organisationskomitee gehört. Der RoboCupJunior Vöhringen gehört zu einer Reihe von sechs regionalen Qualifikationsturnieren, deren Sieger Ende April an den Titelkämpfen in Magdeburg teilnehmen dürfen. Die Weltmeisterschaft, zu der die besten deutschen Teams eingeladen werden, findet dieses Jahr in China statt. Die 9 bis 19 Jahre alten Teilnehmer haben alle ihre Roboter selbst geplant, gebaut und programmiert. Insgesamt hatten sich 103 Teams von 17 verschiedenen Schulen zu dem Turnier angemeldet. Die Wettkämpfe wurden in den Disziplinen „Soccer“, „Rescue“ und „Dance“ ausgetragen.

 

In der Disziplin „Rescue“ müssen die Roboter so programmiert werden, dass sie auf einem Parcours einer schwarzen Linie folgen und auch Hindernisse umfahren. Am Ende muss ein „Vermisster“ erkannt und geborgen werden. Das alles soll so schnell wie möglich geschehen. In der fortgeschrittenen Klasse müssen die Roboter den Weg durch ein Labyrinth finden. Sie sind zusätzlich mit Wärmesensoren ausgestattet, um die „Vermissten“ anhand der abgestrahlten Wärme erkennen zu können.

 

Auf der Bühne des Kulturzentrums wurden die Wettkämpfe in der Disziplin „Dance“ ausgetragen. Hierbei haben die Teams den größten Spielraum, was Konstruktion und Gestaltung der Roboter angeht. Anderes als beim „Soccer“ oder „Rescue“ steht vor allem die Optik im Vordergrund. Anhand einer eigens kreierten Choreographie sollen sich die Roboter zur Musik bewegen. Es können aber auch kleine Theaterstücke aufgeführt werden. „Der RoboCupJunior in Vöhringen gehört zu den größten Qualifikationsturnieren in Deutschland und ist eines der wenigen, das alle Ligen anbietet“, erklärt Sebastian Polly, Vorsitzender des Organisationskomitees.

 

Die Disziplin „Soccer“ war an diesem Wettkampfwochenende besonders stark vertreten. Die Roboter müssen sich selbstständig auf dem Spielfeld orientieren, den Ball finden und natürlich auch Tore schießen. Der Ball sendet Infrarotlicht aus, das von den Sensoren der Roboter erkannt wird. Je fortgeschrittener die Teams sind, desto ausgefeilter fallen auch die Ballführungs- und Schussvorrichtungen aus. Es wird entweder Eins-gegen-Eins oder Zwei-gegen-Zwei gespielt, was als Königsdisziplin gilt.

 

Weil das RoCCI-Team RazZzeR im späteren Verlauf Probleme mit den Sensoren hatte, landete es jedoch nur auf Platz fünf, qualifizierte sich damit aber dennoch für die deutsche Meisterschaft. Sieger in der Königsklasse der Soccer- Roboter wurden die Bodensee-Haie aus Markdorf. 

 

Quelle: Südwest Presse, 08.03.2015

 

 

RoboCupJunior Vorentscheid zur Deutschen Meisterschaft 2014

 

Voehringen2014-7

 

Der RoboCupJunior Vöhringen 2014
fand am
Samstag, 15. und Sonntag, 16. Februar 2014
im
Kulturzentrum Vöhringen statt.

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